Wie setzt man eine Idee in die Tat um? Wo liegen die eigenen Begabungen und Stärken? Wie finden sich Gleichgesinnte? Und wie startet man ein Projekt? All das sind Fragen, die nun erneut im Rahmenprogramm der Ehrenamtsausbildung „Erfahrungswissen für Initiativen“ – kurz EFI genannt – gemeinsam erarbeitet wurden.
Auf dem Foto: Dagmar Tröster, Michaela Weigel, Abteilung Soziale Teilhabe Stadt PB. Die Absolventen: Lutz Kunz, Tanja Neufeld, Thomas Rinke, Annemarie Peitzmeyer, Martin Kaufmann, Dozent Bernhard Eder, Jeanette Kunz, Sabine Wünnemann, Margit Hoischen, Heiner Maes, Ursula Plückebaum, Helga Weber, Angelika Friede. Dirk Honekamp fehlt auf dem Foto.
Dieses Seminar, das von der Abteilung Soziale Teilhabe der Stadt Paderborn speziell für Menschen in der nachberuflichen Phase angeboten wird, fand nun zum 20. Mal statt. Unter der Anleitung von Dozent Bernhard Eder haben 13 Teilnehmende Antworten auf ihre Fragen rund um ehrenamtliches Engagement gefunden und bereits eigene Projektideen umsetzen können.
Neben dem Vermitteln der Seminarinhalte sind das Miteinander, die Teamarbeit und die gegenseitige Unterstützung und Ergänzung bei der Entwicklung neuer Engagementmöglichkeiten ein wichtiger Bestandteil der Unterrichtsreihe. „Man bestärkt und motiviert einander beim Ausprobieren und bei den ersten Schritten in ein neues Projekt. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist für jeden persönlich auch sehr bereichernd“, so die einhellige Meinung der Teilnehmenden. Und so freut man sich im neuen EFI-Jahrgang darüber, gemeinsames Interesse an speziellen Themengebieten im Ehrenamt zu haben und neu gesetzte Ziele jetzt im Team umsetzen zu wollen.
Die nächste Ehrenamtsausbildung wird von der Abteilung Soziale Teilhabe für die zweite Jahreshälfte 2025 geplant.
Rückblick
Seniorentänze in der Kulturwerkstatt
An vier Sonntagen im vergangenen Jahr trafen sich im Ausweichquartier der Kulturwerkstatt tanzfreudige Seniorinnen und Senioren, um bei Livemusik und Kaffee und Kuchen einen geselligen Nachmittag zu verbringen.
Seit vielen Jahren werden diese Tanznachmittage vom Paderborner Salon Orchester begleitet. Und das hat in Paderborn ein Alleinstellungsmerkmal, denn es gibt wohl kaum ein anderes Veranstaltungsformat im Stadtgebiet, bei dem ein ganzes Orchester live zum Tanz aufspielt. Die ausrichtende Abteilung Soziale Teilhabe freut sich, diese traditionellen Tanznachmittage schon seit so vielen Jahren planen und durchführen zu können und blickt auf gut besuchte Sonntage im Jahr 2024 zurück. Hier trifft man sich gern, ist unter Gleichgesinnten und hat sich immer viel zu erzählen. So manches Tanzpaar packt schon der sportliche Ehrgeiz, neue Schritte auszuprobieren. Aber auch diejenigen, denen die „kesse Sohle auf dem Parkett“ nicht mehr ganz so gut gelingen mag, erfreuen sich an der Musik und genießen die Gespräche am Tisch. Dieser gesellige Nachmittag ermöglicht gleichzeitig, sich durch Tanzen körperlich fit zu halten, neue Kontakte zu knüpfen und alte Bekannte wiederzusehen.
Auch im Jahr 2025 werden die Seniorentänze in der Kulturwerkstatt weiterhin angeboten werden. Die Tänze finden am 13.04.2025 und am 22.06.2025 statt. Weitere Informationen werden in der Presse, auf der städtischen Homepage, im Programmheft der Kulturwerkstatt und im nächsten Newsletter der Abteilung Soziale Teilhabe bekannt gegeben. Telefonische Auskunft zum Tanzangebot und Anmeldungsmöglichkeiten unter 05251/881 1255 sowie per Mail: rundumsalter@paderborn.de.
Lesung und Austausch zum Thema Demenz: Msgr. Andreas Kurte liest aus „Sieben Jahre in Deiner Welt“
Die Caritas-Konferenzen im Erzbistum Paderborn e.V. und die Koordinierungsstelle Rund ums Alter der Stadt Paderborn laden am Montag, dem 17. Februar 2025, um 19 Uhr, zu einer besonderen Lesung in die Stadtbibliothek Paderborn ein. Domkapitular Msgr. Andreas Kurte wird aus seinem Buch „Sieben Jahre in Deiner Welt. Briefe an meinen demenzkranken Vater“ lesen und zum Gespräch einladen.
Das Buch beschreibt die sieben Jahre, in denen Andreas Kurte und seine Schwester ihren an Demenz erkrankten Vater zu Hause gepflegt haben. In Briefform schildert er eindrucksvoll die Herausforderungen und die existenziellen Fragen, die sich in dieser Zeit stellten: Was ist lebenswertes Leben? Wie gehen wir als Gesellschaft mit alten, kranken und sterbenden Menschen um? Und: Was ist wirklich wichtig?
Nach der Lesung informiert eine Expertin der Fachstelle Demenz des Caritasverbandes Paderborn über Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene und ihre Angehörigen. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, an diesem Abend teilzunehmen, Einblicke in eine besondere Lebensgeschichte zu gewinnen und sich über das Thema Demenz auszutauschen.
Anmeldung: Interessierte können sich über die E-Mail-Adresse ckd@caritas-paderborn.de, telefonisch unter 05251 209280 oder online HIER anmelden.
Von Swing bis Pop – Musik und Tanz gegen Alltagstrott
Die erfolgreiche Tanzveranstaltung „Von Swing bis Pop“ wird auch im Jahr 2025 fortgesetzt. Am Donnerstag, 20. Februar 2025 findet der Tanztreff für Singles und Paare wieder im Deelenhaus in Paderborn statt. Von 19 bis 22 Uhr steht die Freude am Tanz sowie die Geselligkeit in der Krämerstraße 8 – 10 im Vordergrund. Die Kooperationsveranstaltung einer Gruppe von Ehrenamtlichen wird unterstützt durch den KreisSportBund Paderborn e.V., die Kleine Bühne Paderborn, die GesundeKommune Kreis Paderborn, den KulturKreativMotor, die Volksbank Paderborn OWL eG, der Westfalen Weser und der Abteilung Soziale Teilhabe der Stadt Paderborn.
Kursangebot der AWO: Seniorenbegleiter*in für Menschen mit Demenz
Am Freitag, dem 28.02. und 07.03. 2025 lädt das Mehrgenerationenhaus AWO Leo um 17.00 Uhr zu einem kostenlosen Informationsabend über die Fortbildung zum/zur Seniorenbegleiter*in für Menschen mit Demenz ein.
Diese Fortbildung beginnt am 31.03.2025.
In rund 40 Unterrichtsstunden erwerben die Teilnehmenden hier praktisch anwendbares Basiswissen für die Unterstützung von Senioren und Menschen mit Demenz. Unter anderem geht es um aktivierende Beschäftigung, Gesprächsführung, Biografie-Arbeit sowie medizinische, rechtliche und soziale Aspekte.
Der Kurs richtet sich an Menschen, die sich privat für das Thema Demenz interessieren oder sich im Rahmen des § 45 SGB XI beruflich qualifizieren möchten.
Infos und Anmeldung unter der Tel. Nr.: 0175 936 34 03.
Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Annika Westerhold, Sozialraumberaterin der AWO.
An drei Samstagen im Herbst/Winter 2024 fanden in der Oststadt, in Schloß Neuhaus und im Lichtenturmweg drei besondere Workshops statt.
Quartiersarbeit bedeutet, vor Ort Räume zu schaffen, in denen Gemeinschaft gelebt wird –idealerweise generationenübergreifend und offen für alle Menschen. Sie bringt Vielfalt zusammen und bereichert das Leben im Quartier durch mehr Lebensqualität und Freude.
Improvisationstheater passt perfekt zu diesem Ansatz: Es lebt davon, gemeinsam schöne Momente und Geschichten zu gestalten. Ob im geschützten Rahmen eines Trainings oder mutig auf der Bühne – die Teilnehmenden lernen, miteinander zu spielen, verschiedene Rollen und Situationen auszuprobieren und vor allem: gemeinsam zu lachen und Spaß zu haben.
Die Workshops wurden von Benedikt Blank angeleitet und waren ein voller Erfolg. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und spielerisch neue Rollen auszuprobieren. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren!
2025 finden weitere Workshops im Quartier statt:
In Schloß Neuhaus (Schloßstraße 4, 33104 Paderborn) am 08.2., 15.03., 12.04.,
Im Lichtenfelde (Lichtenturmweg 39, 33100 Paderborn) am 10.05., 14.06., 05.07.,
In Paderborn Ost (Adolf-Kolping-Straße 2, 33100 Paderborn) am 06.09. 11.10. und 15.11.
Für die Teilnahme wird um eine Spende zwischen 5 und 10 EUR gebeten. Anmeldungen nimmt Benedikt Blank unter benediktblank@googlrmail.com oder 0176 70801915 entgegen.
Quartiersatlas - neue Auflage! –
Stadt Paderborn veröffentlicht aktualisierten Quartiersatlas
Die Koordinierungsstelle für Quartiersarbeit der Stadt Paderborn hat eine Neuauflage des Quartiersatlanten veröffentlicht, die Einblicke in die vielfältigen Nachbarschaften der Stadt gibt. Der Atlas dient als Leitfaden für Interessierte am Engagement in Paderborn. Ziel ist es, noch vielen weiteren Initiativen, Gruppen und Vereinen die Möglichkeit zu geben, sich und ihre Arbeit in einem kurzen Steckbrief vorzustellen. Wenn Sie einen Beitrag im Quartiersatlas gestalten möchten, melden Sie sich per Mail unter quartiersarbeit@paderborn.de oder per Telefon: 05251/8812259.
„Wir freuen uns sehr, die neue Version des Quartiersatlanten präsentieren zu können“, sagt Lara Stagge, Koordinatorin für Quartiersarbeit bei der Stadt Paderborn. „Die aktuelle Ausgabe verdeutlicht, wie bunt und unterschiedlich das Engagement in unseren Quartieren ist.“ Der Atlas soll den Bürger*innen helfen, lokale Ansprechpartner zu finden, mehr über bestehende Initiativen zu erfahren, an verschiedenen Angeboten teilzunehmen und dazu anregen, selbst aktiv zu werden.
Die Koordinierungsstelle für Quartiersarbeit lädt alle Paderborner*innen dazu ein, den Atlas herunterzuladen und sich über das Engagement in ihrem Stadtteil zu informieren.
Ausblick
Termine Stammtisch Quartiersarbeit 2025
Der Stammtisch Quartier bietet eine Gelegenheit, sich über aktuelle Projekte der Quartiersarbeit auszutauschen, Ideen zu teilen und gemeinsam an einer lebendigen Nachbarschaft zu arbeiten. Hier ist Raum für offene Gespräche und neue Impulse. Das nächste Treffen findet am 26.02.2024 ab 17:15 Uhr im Projektbüro der Mühlenstraße 43 statt.
Interessierte und Engagierte sind immer herzlich willkommen!
Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche und Interessiertevom Paritätischen
02.2025, 17:30 bis 20:30 Uhr: KI in der Sozialen Arbeit: Was können und dürfen ChatGPT und Co?
03.2025, 17:30 bis 20:30 Uhr: Auf den Punkt gebracht: Erfolgreich schreiben für die Öffentlichkeitsarbeit
04.2025, 17:30 bis 20:30 Uhr: Die Dynamik von Gruppen verstehen
Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) bietet wieder diverse Fortbildungs- und Schulungsangebote zu unterschiedlichen Themen an. Darunter in diesem Jahr unter anderem die Vereinsschule: Engagierte für verantwortungsvolle Aufgaben gewinnen, Mentoring zum Vorstandswechsel, E-Rechnungen, Mikroförderungen, Teamwork und Wissensmanagement.Werfen Sie HIER einen Blick auf die detaillierten Inhalte und Termine der einzelnen Fortbildungen.
Gemeinsames Projekt der Quartierskoordination und Sozialplanung - Erstes Gemeinschaftsforum auf den Springbach Höfen
In den vergangenen fünf Jahren haben viele Bewohner*innen im Neubaugebiet Springbach Höfe ein neues Zuhause gefunden. Im Frühjahr 2024 wollten das Brezel Mobil (evangelische Lukas-Gemeinde und katholische St. Hedwig-Gemeinde), die Stadt Paderborn (Sozialplanung und Koordinierungsstelle für Quartiersarbeit) und die Katholische Hochschule gemeinsam das soziale Zusammenleben in der neuen Nachbarschaft untersuchen und die Bedarfe der Anwohnenden ermitteln.
Von April bis Juni 2024 konnten alle Bewohner*innen der Springbach Höfe online und mit Unterstützung vor Ort an der aktivierenden Befragung teilnehmen. Erfragt wurden unter anderem Lebenshintergründe, Wohnsituationen, Interessen und Bedarfe sowie die Bereitschaft, sich aktiv in der Nachbarschaft zu beteiligen. 142 Fragebögen konnten ausgewertet werden.
Am 29.10.2024 fand das erste Gemeinschaftsforum auf den Springbach Höfen statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden zunächst die Ergebnisse der Befragung vorgestellt. Anschließend wurden zwei Workshops zu den in der Umfrage am häufigsten genannten Themen „Spielplatz“ und „Begegnung im Quartier“ angeboten, in denen sich alle Interessierten austauschen und konkrete Ideen entwickeln konnten.
Auf Grundlage dieser Ergebnisse wird es möglich sein, die Springbach Höfe zusammen mit den Bewohner*innen zu einem Ort weiterzuentwickeln, an dem sich alle noch wohler fühlen und zu einer echten Gemeinschaft zusammenwachsen.
Die Ergebnisse der aktivierenden Befragung und des ersten Gemeinschaftsforums können in dem aktuellen Fokusbericht Springbach Höfe nachgelesen werden. HIER wird der Bericht veröffentlicht.
Fachtagung Sozialplanung 2024
Herausforderungen im Fokus: Alter, Armut und Migration in Paderborn
Am 20.11.2024 fand zum Abschluss des Förderprogramms des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) die gelungene Fachtagung Sozialplanung zum Thema „Herausforderungen im Fokus: Alter, Armut und Migration in Paderborn“ statt. Interessierte aus der Verwaltung, der Politik sowie den Trägern und Wohlfahrtsverbänden kamen zusammen, um Herausforderungen und Chancen zu diskutieren.
Im Rahmen des Eröffnungsvortrags gaben Mitglieder des Teams Armutsbekämpfung und Sozialplanung der G.I.B. NRW einen Überblick über die Grundlagen integrierter, strategischer Sozialplanung. Anschließend lenkte die Sozialplanerin der Stadt Paderborn den Blick von der Theorie in die Praxis und gab einen Überblick über den Sozialplanungsprozess der letzten eineinhalb Jahre.
Als Expert*innen für die drei Schwerpunktthemen waren die Paderborner Senioreninitiative, der runde Tisch Armut Paderborn und die Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten der Stadt (KOST) eingeladen, die den Tag inhaltlich mitgestalteten.
Zusätzlich gab es entlang von Stellwänden zu den Erfolgen der Sozialplanung im Rahmen des Förderprogramms die Möglichkeit, sich zu informieren, ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen.
Am 28. Oktober 2024 fand im Hotel Aspethera in Paderborn der interaktive Inklusionsworkshop der Steuerungsgruppe für Inklusion der Stadt Paderborn statt. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse und ermöglichte den ca. 70 Teilnehmenden, gemeinsam an konkreten Projektideen zur Gestaltung einer inklusiveren Stadt zu arbeiten. Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen brachten in lebhaften Diskussionen ihre Ideen ein und entwickelten Ansätze für eine barrierefreie Zukunft in Paderborn.
Im Rahmen des Workshops arbeiteten die Teilnehmenden in drei Themenräumen, die sich den verschiedenen Herausforderungen der Inklusion widmeten. Die thematische Aufteilung in Arbeit und Bildung, Freizeit sowie Bauen, Wohnen, Mobilität und Digitalisierung ermöglichte es, auf spezifische Bedürfnisse und Ideen einzugehen und in kleineren Gruppen fokussiert zu arbeiten.
Neben dem lebhaften Austausch in den Arbeitsgruppen wurde auch der Aufruf zur weiteren aktiven Mitgestaltung begeistert aufgenommen. Die Steuerungsgruppe für Inklusion warb um engagierte Bürgerinnen und Bürger, die langfristig in Projektgruppen mitwirken möchten, um die im Workshop erarbeiteten Ideen nachhaltig umzusetzen. Durch die breite Beteiligung und die Vielzahl an Ideen ist bereits jetzt absehbar, dass in den kommenden Monaten an einigen konkreten Projektideen weitergearbeitet werden kann.
Die Steuerungsgruppe für Inklusion zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme und die konstruktive Zusammenarbeit und bedankte sich bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement. Der Inklusionsworkshop war ein Erfolg und ein wichtiger Schritt in Richtung eines inklusiveren Paderborns, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung aktiv den Wandel in ihrer Stadt gestalten konnten.
Wenn Sie an Projekten in den Bereichen Arbeit und Bildung, Freizeit oder Bauen, Wohnen, Mobilität und Digitalisierung mitarbeiten möchten, melden Sie sich gerne unter inklusion@paderborn.de.
Rückblick
Mythos Behinderung und Arbeitsmarkt
Am 3. Dezember 2024, dem internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, fand im Historischen Rathaus Paderborn eine Veranstaltung des Projektverbunds „Aktion Inklusion“ unter Mitwirkung der Koordinierungsstelle für Inklusion statt. Unter dem Titel „Mythos Behinderung und Arbeitsmarkt“ widmete sich die Veranstaltung der Frage, wie Menschen mit Behinderung stärker in die Arbeitswelt integriert werden können.
Mehr als 150 Interessierte waren der Einladung gefolgt, um sich zu informieren, inspirieren zu lassen und auszutauschen. Durch das Programm führte die Moderatorin Julia Ures. Einleitende Worte sprach der stellvertretende Bürgermeister Herr Honervogt. In seinem Grußwort betonte er eindringlich: „Meldet euch!“ – ein Appell an Unternehmen und Menschen mit Behinderung, gemeinsam aufeinander zuzugehen und die vielfältigen Chancen inklusiver Arbeitswelten zu nutzen.
Ein besonderer Höhepunkt war der inspirierende Vortrag von Louis Kleemeyer, Gründer von Unique United, der Einblicke in seine persönlichen und beruflichen Erfahrungen gab. Ebenso beeindruckend war die Vorstellung mehrerer Unternehmen aus der Region, die Menschen mit Behinderung erfolgreich beschäftigen. Dabei wurden sowohl die positiven Entwicklungen als auch Herausforderungen thematisiert. Welche Schwierigkeiten gab es? Welche Unterstützungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung? Diese Fragen wurden offen und praxisnah beleuchtet.
Die anschließende Diskussionsrunde bot Gelegenheit für einen intensiven Austausch zwischen den Teilnehmenden. Mit großem Engagement wurden Erfahrungen geteilt und Perspektiven entwickelt, wie die Inklusion im Arbeitsmarkt weiter vorangetrieben werden kann.
Zum Abschluss hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und weitere Ideen zu diskutieren.
Der Projektverbund „Aktion Inklusion“ bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden, Teilnehmenden und Unterstützenden für die gelungene und bereichernde Veranstaltung. Gemeinsam wurde ein starkes Zeichen für mehr Inklusion gesetzt!
Ausblick
Bundestagswahl – Informationen in Leichter und Einfacher Sprache
Am 23.02.2025 findet die Bundestagswahl statt. Informationen zur Wahl in Leichter und Einfacher Sprache hat die Lebenshilfe hier zusammengestellt.
Zum 40. Mal verwandelte das Spiel- und Sportfest Paderborn am 1. September 2024 die Paderwiesen in einen lebendigen Ort des kulturellen Austauschs und Miteinanders. Viele Vereine und Migrantenselbstorganisationen waren erneut mit großem Engagement vertreten und bereicherten das Fest mit ihrer Vielfalt.
Es war eine wunderbare Gelegenheit, so viele Kulturen und ihre Spezialitäten an einem Ort zu erleben. Die Atmosphäre, geprägt von Lebensfreude, Offenheit und kulinarischen Genüssen, machte das Fest einmal mehr zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Auch in diesem Jahr war das Fest trotz der hohen Temperaturen ein Erfolg!
Rückblick
Projektstart an der Schule (Theater AG)
Am 04.09.2024 hat das Theaterprojekt an der offenen Ganztagschule Theodor begonnen. Dieses Projekt wurde bereits im Vorjahr an einer anderen städtischen Grundschule angeboten. Da sich das Projekt für die Schülerinnen und Schüler als großer Gewinn darstellte, wurde von der Koordinierungsstelle für Integration beschlossen, das Projekt an anderen städtischen Grundschulen anzubieten.
Kurzkonzept zum Theaterpädagogisches Projekt für Kinder im Grundschulalter bzw. für sozial benachteiligte Kinder:
Die Notwendigkeit schulischer und außerschulischer Bildungsangebote wird in der Gesellschaft immer wieder kontrovers diskutiert. Insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund oder aus sozial benachteiligten Milieus haben oft nur eingeschränkte Möglichkeiten, außerhalb des schulischen Rahmens gefördert zu werden. Sie erhalten seltener positive Verstärkung, Gelegenheiten, ihre Fähigkeiten auszuprobieren, oder Unterstützung bei der Entfaltung ihrer Talente. Laut einem Vergleich von Wulf Hopf und Benjamin Edelstein (2018, S. 1 ff.) fehlt es diesen Kindern häufig an qualitativ hochwertiger Freizeitgestaltung, wie sie ihren Altersgenossen aus anderen sozialen Kontexten zur Verfügung steht. Diese Diskrepanz stellt ein Hindernis für eine erfolgreiche Integration dar.
Der internationale PISA-Bericht über die Bildungssituation von Kindern aus Migrantenfamilien bestätigt, dass in Deutschland die Verbindung zwischen Migrationshintergrund und eingeschränkten Bildungschancen besonders ausgeprägt ist. Andreas Schleicher, Bildungsforscher und Koordinator der PISA-Studie, betont, dass Kinder aus bildungsfernen Milieus weniger Fördermöglichkeiten und somit auch geringere Chancen auf sozialen Aufstieg haben (Köppel, 2017, S. 1).
Um diesem Problem entgegenzuwirken und einen Beitrag zur Chancengerechtigkeit zu leisten, hat die Koordinierungsstelle ein Theaterprojekt an der Grundschule Theodor initiiert. Die Schule zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund oder aus sozial benachteiligten Verhältnissen aus. Theater ist ein essenzieller Bestandteil der kulturellen Kinder- und Jugendbildung in Deutschland und bietet eine Vielzahl von Entwicklungsmöglichkeiten. Es fördert nicht nur künstlerische Fähigkeiten, sondern auch grundlegende Kompetenzen, die für den Alltag entscheidend sind, wie Konzentration, Sprachkompetenz, Wahrnehmung, Selbstbewusstsein und soziale Interaktion.
Durch die spielerische Vermittlung dieser Fähigkeiten und die gemeinsame Arbeit an einem Projekt profitieren die Kinder nicht nur individuell, sondern auch als Gruppe. Das Projekt stärkt die Gruppendynamik, indem es Schülerinnen und Schüler zusammenbringt, die sonst wenig Kontakt miteinander hätten. Sie lernen einander besser kennen, entwickeln Teamgeist und schaffen die Grundlage für neue Freundschaften. Solche Theaterprojekte können somit einen nachhaltigen Beitrag zur Integration und Chancengleichheit leisten.
Das Theaterprojekt wird im Rahmen der offenen Ganztagschule angeboten und findet einmal wöchentlich von 14:00-15:30 Uhr statt. Die Projektlaufzeit beträgt ein halbes Jahr. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenfrei, was die Grundidee der Chancengerechtigkeit unterstreicht.
Zielgruppe:
Die Grundschule Theodor wurde aufgrund ihrer multikulturellen und wachsenden Bevölkerungsstruktur als besonders geeignet ausgewählt. Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler hat einen Migrationshintergrund und spricht im häuslichen Umfeld überwiegend eine nicht-deutsche Verkehrssprache.
An der Theater-AG nehmen Kinder aus den 3. und 4. Klassen teil. Die Teilnahme an der AG ist für die angemeldeten Schülerinnen und Schüler verbindlich.
Ziel:
Das geplante theaterpädagogische Projekt hat zum Ziel, die Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten der teilnehmenden Kinder zu fördern sowie ihre Konzentration, ihr Sozialverhalten und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Darüber hinaus soll es die Spielfreude, Fantasie, positive Gefühle und Neugierde der Schülerinnen und Schüler wecken und sie für die deutsche Sprache begeistern.
Integrationskonferenz: Chancengerechtigkeit als Voraussetzung
für Demokratie
Am 27.09.2024 fand im Historischen Rathaus der Stadt Paderborn die Integrationskonferenz unter dem Leitthema „Chancengerechtigkeit – Voraussetzung für Demokratie“ statt. Traditionell wurde die Konferenz durch den Chor KlangKult feierlich eröffnet. Die stellvertretende Bürgermeisterin, Sabine Kramm, und der Vorsitzende des Integrationsrates, Recep Alpan, begrüßten die Teilnehmenden offiziell. In ihren Reden betonten beide die zentrale Rolle von Chancengerechtigkeit für eine funktionierende Demokratie und die Bedeutung von Integration in allen gesellschaftlichen Bereichen. Sabine Kramm hob hervor, dass Demokratie auf Wertschätzung, Akzeptanz und Zugehörigkeit beruht, und betonte, dass sie kein „Selbstläufer“ sei. Recep Alpan äußerte den Wunsch nach mehr Integration auf dem Arbeitsmarkt, bei der Wohnungssuche, in der Politik und der Gesellschaft insgesamt.
Den Auftakt der Konferenz bildete ein inspirierender Vortrag von Saloua Mohammed, die im vergangenen Jahr für ihr zivilgesellschaftliches Engagement als Botschafterin für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet wurde. In ihrem Vortrag beleuchtete sie die Bedeutung von Chancengerechtigkeit für die demokratische Teilhabe aus einer diversitätssensiblen Perspektive und stellte die enge Verbindung zwischen Bildungsgerechtigkeit und demokratischer Mitbestimmung heraus. Im Anschluss an den Vortrag fand eine lebhafte Podiumsdiskussion statt, bei der die Teilnehmenden die Möglichkeit hatten, ihre Fragen direkt an die Expertenrunde zu richten. Die Diskussion unterstrich die Vielschichtigkeit der Thematik und zeigte auf, wie wichtig eine faire Verteilung von Chancen in allen gesellschaftlichen Bereichen ist. Durch den Nachmittag führte die Moderatorin Julia Ures, die den Teilnehmenden einen offenen und informativen Austausch ermöglichte.
Die Integrationskonferenz 2024 zeigte eindrucksvoll, wie Chancengerechtigkeit nicht nur als Grundlage für eine stabile Demokratie dient, sondern auch als Schlüssel zu einer inklusiven und vielfältigen Gesellschaft verstanden werden muss.
Am 03.12.2024 traf sich der MSO-Stammtisch. In ersten Teil des Treffens hat sich der neu gegründete Verein „Nachhilfe Genies“ vorgestellt. Die „Nachhilfe Genies“ bieten umfassende Beratung zu Möglichkeiten der Bildung und Teilhabe. Der Verein hilft beim Ausfüllen von Anträgen und unterstützt die Eltern und Erziehungsberechtigte dabei, die richtigen Nachweise zu sammeln. Außerdem erfahren die Schüler*innen individuelle Nachhilfe-Beratung, die ihnen hilft, ihre Lernbedürfnisse zu verstehen und geeignete Strategien zu entwickeln, um ihre Leistung im Unterricht zu verbessern.
Das Team besteht aus vielen Nachhilfe-Lehrer*innen, sodass keine langen Wartezeiten für die Schüler*innen entstehen. Der Unterricht wird von den Lehrer*innen/Tutor*innen individuell angepasst. In vielen Fällen findet die Nachhilfe zu Hause statt. Der Vorteil ist, dass damit mehr Kindern geholfen werden kann.
Im zweiten Teil des Treffens lag der Schwerpunkt auf der Vorstellung verschiedener Fördermöglichkeiten für Vereine, genauer gesagt Migrantenselbstorganisationen. Dabei wurden vom Referenten Armel Djine unterschiedliche Programme und Finanzierungswege präsentiert, die Vereine nutzen können, um Mittel für Ihre Projekte zu beantragen. Die Vielfalt der vorgestellten Optionen bot den Teilnehmenden wertvolle Einblicke und konkrete Ansätze zur Förderung ihrer Arbeit.
Ausblick
Theater-Premiere in der Theodor Grundschule
Am 04.02.2025 werden die Kinder der Theater AG das selbst erfundene Stück ihren Klassenkamerad*innen und den Eltern präsentieren.
Reflexionstreffen Internationales Fest der Begegnung/ MSO-Stammtisch im MultiKult
Das Internationale Fest der Begegnung hat in Paderborn eine lange Tradition und genießt einen unglaublich hohen Stellenwert. Es bietet tausenden Besucher*innen aus unserer internationalen Stadt eine Gelegenheit, sich näherzukommen, auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
Das Fest wird jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem Integrationsrat der Stadt Paderborn und dem Kulturamt vorbereitet, organisiert und durchgeführt.
Die Gestaltung des Festes erfolgt durch Vereine und Organisationen aus dem gesamten Stadtgebiet.
Für die Vorbereitung und Nachbereitung des Festes ist ein Arbeitskreis, bestehend aus den Mitgliedern des Integrationsrates, dem Vertreter des Kulturamtes und der Geschäftsstelle des Integrationsrates, zuständig. Im Rahmen dieses Arbeitskreises entstand die Idee, alle Teilnehmenden des Festes zu einem informellen Treffen einzuladen. So bekommen alle Beteiligten die Gelegenheit, sich untereinander besser kennenzulernen und Ideen, Meinungen und Anregungen auszutauschen.
Um eine fundierte Grundlage für den Austausch zu schaffen, wurde in Abstimmung mit dem Vorsitzenden des Integrationsrates entschieden, einen Fragenkatalog an alle Teilnehmenden zu verschicken.
Die Ergebnisse dieser Befragung werden im Rahmen des geplanten Treffens vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Ziel ist es, in einer offenen und informellen Atmosphäre Ideen und Anregungen zu sammeln, um das Fest der Begegnung weiterhin gemeinsam erfolgreich zu gestalten. An dem Treffen nehmen die Teilnehmenden des Festes der Begegnung, Mitglieder des Integrationsrates und Mitarbeitende der Verwaltung teil. Das Treffen findet am 26.02.2025 um 18:00 Uhr im MultiKult statt.
Veranstaltung zum Thema „Menschenwürde schützen“
Die Koordinierungsstelle für Integration / Geschäftsstelle des Integrationsrates hat in der Vergangenheit schon oft Veranstaltung und Vorträge zum Thema Rassismus / Diskriminierung durchgeführt. Zudem wurde der Jahrestag des Solinger Brandanschlages in den Jahren 2013, 2018, 2023 zum Anlass genommen, den Opfern von rassistischer Gewalt zu gedenken. Um eine Regelmäßigkeit der Veranstaltungen mit dieser Thematik zu garantieren bzw. das Thema weiter zu vertiefen, wurde im Integrationsrat entschieden, in den Internationalen Wochen gegen Rassismus eine Veranstaltung im Jahresablauf der Koordinierungsstelle fest zu etablieren. In diesem Jahr hat die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus den Zeitraum vom 17.03.2025 – 30.03.2025 unter dem Motto „Menschenwürde schützen“ dafür eingeplant.
In diesem Zusammenhang plant die Koordinierungsstelle für Integration / Geschäftsstelle des Integrationsrates am 21.03.2025 im historischen Rathaus Paderborn eine Veranstaltung. Gast und Redner dieser Veranstaltung wird der gebürtige Paderborner Ansgar Frerich sein, der mittlerweile in Berlin lebt.
Als Filmproduzent, Künstler und Mischtonmeister hat er zahlreiche Preise und Nominierungen erhalten. 2019 ist der für den Film „Of Fathers and Sons – Die Kinder des Kalifats“ in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ für einen Academy Award, kurz „Oscar“, mit nominiert worden.
Sitzung des Integrationsrates
Die nächste Sitzung findet am 26. März 2025 um 17:00 Uhr im Historischen Rathaus statt.
Informationsveranstaltung zur Integrationsratswahl
In diesem Jahr werden die Integrationsräte in NRW neu gewählt. Die Wahl findet zusammen mit der Kommunalwahl am 14.09.2025 statt.
Für die wichtige Information über die Arbeit des Integrationsrates und das Wahlprozedere lädt die Geschäftsstelle des Integrationsrates alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung am 28.03.2025 in das Historische Rathaus Paderborn ein.
Die Details zur Veranstaltung werden zeitnah auf der Homepage veröffentlicht: Integration | Teilhabe
Was ist der Integrationsrat?
Die kommunalen Integrationsräte sind die Fachgremien für Integrationspolitik und zugleich elementar für die politische Partizipation der Einwohnerinnen und Einwohner mit internationaler Familiengeschichte. Der Integrationsrat ist das einzige Gremium, in dem demokratisch gewählte Migrantenvertreterinnen und -vertreter sowie entsandte Ratsmitglieder sich regelmäßig, strukturiert und einander ebenbürtig über die Belange der Migrantinnen und Migranten in der Kommune beraten. Relevante Themen sind dabei Chancengerechtigkeit im Bereich Bildung, Arbeit und Ausbildung sowie Schutz vor Diskriminierung und Rassismus. Die politische Arbeit im Integrationsrat lebt von der Teilhabe der Migrantinnen und Migranten in der kommunalen Politik, ihrem ehrenamtlichen Engagement und der Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung. Der Integrationsrat befasst sich mit allen Themen der Integration, kann sich aber auch zu jedem anderen Thema äußern. Die Migrantenvertreterinnen und -vertreter bringen dabei die spezifischen Perspektiven und Potenziale von Menschen mit internationaler Familiengeschichte und innovative neue Idee ein.
Wer darf wählen?
Wahlberechtigt sind alle Ausländerinnen und Ausländer, die:
am Wahltag 16 Jahre alt sind
sich seit mindestens einem Jahr im Bundesgebiet rechtmäßig aufhalten und mindestens seit dem sechzehnten Tag vor der Wahl in der Gemeinde ihre Hauptwohnung haben
Wahlberechtigt sind auch Deutsche, die ihre deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erhalten haben und die neben der deutschen auch eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen
die als Kinder ausländischer Eltern ihre deutsche Staatsangehörigkeit durch Geburt im Inland erworben haben
nichtdeutsche EU-Bürgerinnen und Bürger
Aussiedlerinnen und Aussiedler
Wer darf gewählt werden?
Kandidieren dürfen deutsche und nichtdeutsche Einwohnerinnen und Einwohner, die mindestens 18 Jahre alt sind, seit mindestens einem Jahr in Deutschland leben und seit drei Monaten in der jeweiligen Stadt mit ihrem Hauptwohnsitz gemeldet sind.
Für wie lange ist man gewählt?
Integrationsräte werden für fünf Jahre gewählt. Eine Ausnahme bilden persönliche Umstände, die es nötig machen, das Mandat niederzulegen.
Wie wird gewählt?
Wahlvorschläge können als Listen- oder Einzelvorschlag eingereicht und müssen von einer bestimmten Anzahl Wahlberechtigter unterstützt werden.
Genauere Informationen erhalten Sie während der Informationsveranstaltung am 28.03.2025. Außerdem könne sie sich unter hier informieren.
25.03.25: „Willy Katzenstein und die 8. Husaren. Selbstzeugnisse eines westfälischen Juden über seine Teilnahme am 1. Weltkrieg.“
In der gemeinsamen Veranstaltung von Stadtmuseum Paderborn und GCJZ liest Dr. Johannes Altenberend aus der von ihm 2023 herausgegeben und kommentierten Autobiografie von Willy Katzenstein. Willy Katzenstein (1874-1951) lebte in Bielefeld, wo er von 1933 bis 1938 Vorsteher der Jüdischen Gemeinde war. Mit den in Schloß Neuhaus stationierten 8. Husaren war er von 1914 – 1918 an verschiedenen Orten im besetzten Belgien im Einsatz. Die nach der Flucht 1938 nach London in der Emigration in London geschriebene Autobiografie „Der Freiheit Wimpel weht am Mast“ wie auch sein Tagebuch aus dem Ersten Weltkrieg sind eindrucksvolle Texte zur jüdischen Geschichte Westfalens. Sie erlauben tiefe Einblicke in die Gedankenwelt Katzensteins, der über sich selbst und die Lage der jüdischen Bevölkerung zwischen Assimilation und Emigration reflektiert. Im Rahmen der Wochen gegen Rassismus.
Wir möchten auf folgendes Angebot der Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten Paderborn hinweisen:
Handarbeitsprojekt
Handarbeitsprojekt für alle Frauen ab 15 Jahren Lust auf Kreativität und Geselligkeit? Dann komm zumHandarbeitsprojekt und entdecke die Welt des Häkelns, Stickens und Strickens! Egal, ob du schon Erfahrung hast oder erst anfangen möchtest - hier bist du herzlich willkommen. Kinder können gerne mitgebracht werden.
Termine: Montag, 03.02.2025 11 bis 13 Uhr und Mittwoch, 05.02.2025 17 bis 19 Uhr im Quartiersbüro Südstadt (Ansgarstarße 2a, 33098 Paderborn).