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Guten Tag,
vielen Dank, dass Sie unseren Newsletter abonniert haben.Wir freuen uns über Ihr Interesse an den Themen der Sozialen Teilhabe und wünschen viel Freude an der Lektüre.
Der Übergang in den Ruhestand bringt neue Freiräume. Und oft auch eine Frage: Wohin mit all der Erfahrung, dem Wissen und der Energie?
Genau hier setzt die Ehrenamtsausbildung „Erfahrungswissen für Initiativen“ (EFI) in Paderborn an. Seit 20 Jahren unterstützt sie Menschen dabei, ihre Ideen umzusetzen, sich sinnvoll einzubringen und gemeinsam mit anderen etwas zu bewegen.
Ob eigene Projektidee oder der Wunsch, sich einem bestehenden Engagement anzuschließen – die Seminarreihe bietet Raum, Orientierung und konkrete Werkzeuge. In fünf Seminartagen entwickeln die Teilnehmenden Schritt für Schritt, wie aus Ideen echtes Engagement wird.
Dabei geht es nicht nur um Projekte in Bereichen wie Bildung, Soziales, Umwelt oder Gesundheit. Es geht auch um Begegnungen, neue Kontakte und das gute Gefühl, gebraucht zu werden.
Die Teilnahme ist kostenfrei und richtet sich besonders an Menschen im Übergang in den Ruhestand.
Termine: 14. und 15. September, 26. und 27. Oktober (jeweils 9.30–15.30 Uhr) 23. November 2026 (13.00–17.00 Uhr)
14. Aktionstag für das Ehrenamt am 19. September 2026
Anmeldungen ab sofort möglich
Ehrenamtliches Engagement mit seinen vielen Facetten ist das Herzstück einer lebendigen Stadtgemeinschaft. Zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger setzen sich mit Leidenschaft und Tatkraft für andere ein und machen Paderborn durch ihr Engagement zu einem noch lebenswerteren Ort. Um den vielseitigen Vereinen und Organisationen eine Bühne zu bieten, richtet die Abteilung Soziale Teilhabe in diesem Jahr den 14. Aktionstag für das Ehrenamt aus.
Die Stadt Paderborn sucht ab sofort Vereine, Verbände und Initiativen, die sich beim 14. Paderborner Aktionstag für das Ehrenamt präsentieren möchten. Die Großveranstaltung findet am Samstag, 19. September 2026, von 10.00 bis 14.00 Uhr in der Paderborner Fußgängerzone statt. Anmeldungen für die kostenfreien Standflächen nimmt die städtische Anlaufstelle für das Ehrenamt ab sofort entgegen.
Plattform für Vernetzung und Mitgliedergewinnung Die traditionsreiche Veranstaltung verwandelt die Innenstadt vom Rathaus bis zum Westerntor in eine lebendige Meile des bürgerschaftlichen Engagements. Ziel des jährlichen Aktionstags ist es, Angebot und Nachfrage im Ehrenamtsbereich gezielt zusammenzuführen. Organisationen erhalten eine reichweitenstarke Plattform, um ihre Arbeit vorzustellen, neue Mitstreiter zu gewinnen und sich untereinander zu vernetzen.
Kostenfreie Teilnahme für Paderborner Akteure Eingeladen sind alle aktiven Organisationen der Paderborner Ehrenamtslandschaft aus den Bereichen Sport, Bildung, Kultur, Soziales und Umweltschutz. Veranstaltet wird der Tag von der Abteilung Soziale Teilhabe der Stadt Paderborn und er wird unterstützt durch den „Marktplatz für ehrenamtliches Engagement“. Die Zuteilung der Ausstellungsflächen erfolgt kostenlos; die teilnehmenden Vereine bringen ihre eigene Standplatzausstattung und Pavillons selbst mit.
Interessierte Organisationen können sich ab sofort anmelden oder weitere Informationen anfordern unter der E-Mail-Adresse ehrenamt@paderborn.de sowie telefonisch unter 05251/881 1255 oder direkt hier.
Obolus – Paderborner Taschengeldbörse stärkt soziales Engagement junger Menschen
Mit der Initiative „Obolus“ bietet die Paderborner Taschengeldbörse Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren eine unkomplizierte Möglichkeit, sich sozial zu engagieren und gleichzeitig erste praktische Erfahrungen zu sammeln. Ziel des Projekts ist es, junge Menschen für einfache Tätigkeiten in Privathaushalten zu vermitteln und so den Austausch zwischen den Generationen zu fördern.
Durch den direkten Kontakt zwischen Jugendlichen und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern werden Vorurteile abgebaut sowie Verständnis und gegenseitiges Interesse gestärkt. Gleichzeitig steht die Förderung sozialer Kompetenzen im Mittelpunkt: Die Jugendlichen erhalten die Chance, ihre eigenen Stärken zu entdecken, Verantwortung zu übernehmen und wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen.
Das Engagement im Rahmen von „Obolus“ ist als nachbarschaftliche Unterstützung gedacht. Zu den typischen Aufgaben zählen unter anderem Einkäufe und Botengänge, Begleitung zum Friedhof, Babysitten, Unterstützung bei der Nutzung des Computers und des Mobiltelefons sowie leichte Gartenarbeiten. Für die Bürgerinnen und Bürger in Paderborn bedeutet dies eine schnelle, zuverlässige und wohnortnahe Hilfe im Alltag – verbunden mit der Möglichkeit, junge Menschen aus der Nachbarschaft kennenzulernen.
Als Aufwandsentschädigung erhalten die Jugendlichen einen Stundenlohn von 7,50 EUR. Um die schulischen Verpflichtungen nicht zu beeinträchtigen, ist der zeitliche Einsatz auf maximal zwei Stunden pro Tag und zehn Stunden pro Monat begrenzt. Mit „Obolus“ entsteht so eine Win-win-Situation für alle Beteiligten: Jugendliche sammeln wertvolle Erfahrungen und stärken ihre sozialen Fähigkeiten, während die Paderborner Bevölkerung von engagierter Unterstützung im Alltag profitiert.
Das ehrenamtliche Team der Initiative „Obolus“ vermittelt Angebote und Nachfragen zur Übernahme leichter Tätigkeiten und bringt die Generationen zusammen. Weitere Informationen zur Initiative und zur Vermittlung sind auf der Homepage unter www.obolus-paderborn.de oder per Mail an info@obolus-paderborn.de erhältlich. Obolus – die Paderborner Taschengeldbörse – ist aus dem bürgerschaftlichen Engagement der Stadt Paderborn entstanden und wird durch die Bürgerstiftung Paderborn unterstützt.
Kleine Hilfe, große Wirkung – Alltagsbegleitung entdecken
Liebe pflegende Angehörige, liebe Interessierte, Sie sind herzlich zum kostenlosen Onlinevortrag „Kleine Hilfe, große Wirkung – Alltagsbegleitung entdecken“ am 22.07.2026 in der Zeit von 17:00 bis 18:30 Uhr eingeladen.
Für hilfs- und pflegebedürftige Menschen mit und ohne Pflegegrad und ihre Angehörigen kann der Alltag schnell zur Herausforderung werden. In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Sie Ihren Alltag mit Unterstützung besser meistern können, welche Aufgaben Alltagsbegleiter*innen übernehmen und wie sie die Leistungen der Pflegeversicherung für diese wertvolle Unterstützung nutzen können. Neugierig geworden? Dann freut sich das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz uns über Ihre Teilnahme.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Den Link zur Veranstaltung finden Sie: hier. Der Zoom-Raum ist ab 16:45 Uhr geöffnet.
Gerne dürfen Sie die Einladung an Betroffene, pflegende Angehörige und Interessierte weiterleiten.
Seniorennachmittag in der Almhütte
Am Mittwoch, 29. Juli 2026, findet im Festzelt auf dem Liboriberg der traditionelle Seniorennachmittag statt. Die Abteilung Soziale Teilhabe freut sich, zahlreiche Seniorinnen und Senioren in der Almhütte begrüßen zu dürfen. Dank der Unterstützung der Kirche, der Musikschaffenden sowie der langjährigen Förderung durch die Sparkasse beginnt das Programm um 14.30 Uhr. Einlass ist ab 13.30 Uhr.
Wie bereits im vergangenen Jahr werden im Vorfeld keine Eintrittskarten verkauft. Speisen und Getränke bestellen und bezahlen die Gäste direkt bei den Servicekräften. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; es besteht freie Platzwahl.
Für Rollstuhlfahrende und Gruppen können unter Telefon 05251 88-11255 oder per E-Mail an sozialeteilhabe@paderborn.de Tische reserviert werden.
Quartiersfest Alanbrooke – Eröffnung Spielplatz im Alanbrooke-Park
Nach rund sieben Monaten Bauzeit konnte am Freitag der erste Teil des Alanbrooke Parks auf dem ehemaligen Gelände der Alanbrooke Kaserne feierlich mit einem Quartiersfest eröffnet werden. Ab sofort stehen der großzügige inklusive Spielplatz sowie der Bürgergarten allen Bürger*innen zum Spielen und Verweilen zur Verfügung, und auch die Parkour-Anlage kann in Kürze genutzt werden. Dank des Einsatzes der Paderborner Feuerwehr, die aufgrund des anfänglichen Regenwetters kurzerhand Pavillons zur Verfügung stellte, konnte das Quartiersfest wie geplant stattfinden und war ein voller Erfolg. Kinderschminken, eine Ballonkünstlerin und das Spielmobil des Jugendamtes sorgten neben dem neuen Spielplatz und der Parkour-Anlage für Entertainment, während an den Infoständen zahlreiche Informationen über die Entwicklung der ehemaligen Kasernenfläche und die dort verorteten Bauprojekte gegeben wurden. Für das leibliche Wohl sorgten die anliegende Kita Dr.-Margit-Naarmann-Straße, die ein Kuchenbuffet organisiert hatte, und der beliebte Coffee-Trailer von Lora Angelica.
Paderborns stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Kramm bedankte sich in ihrer Eröffnungsrede bei allen Beteiligten für die gelungene Umsetzung, ganz besonders aber bei der Technischen Beigeordneten Claudia Warnecke, deren Engagement maßgeblich zur Entwicklung des Alanbrooke Quartiers beigetragen habe. „Hier ist ein Ort entstanden, an dem sich Menschen treffen können, miteinander Zeit verbringen können und der einfach zum Verweilen einlädt“, freute sich die stellvertretende Bürgermeisterin.
„Mit dem Spielplatz und dem Bürgergarten ist das Herzstück des Alanbrooke Parks fertiggestellt worden“, erläuterte Paderborns Technische Beigeordnete Claudia Warnecke bei der Eröffnung. „Wir bauen hier eine großzügige, multifunktionale öffentliche Grünfläche, die eine identitätsbildende Bedeutung für das Quartier hat, und schaffen damit einen Begegnungsort für Anwohnende sowie Menschen aus den angrenzenden Vierteln“, sagte Warnecke.
Quartiersbüro im Alanbrooke-Areal: Bürgerinnen und Bürger bringen Ideen ein
Die Abteilung Soziale Teilhabe beteiligte sich mit einem Informationsstand zum entstehenden Quartiersbüro im Süden des Alanbrooke-Areals in der Dr.-Margit-Naarmann-Straße 6.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über das Vorhaben zu informieren und ihre Anregungen einzubringen. Wir bedanken uns herzlich für die interessanten Impulse und konstruktiven Gespräche zur Einrichtung und zukünftigen Angebotsgestaltung des Quartiersbüros. Interessierte nutzten die Gelegenheit einer Führung durch die Räumlichkeiten.
Die eingebrachten Ideen werden in die weitere Planung einbezogen. Weitere Informationen zum Quartiersbüro und den nächsten Schritten folgen in den kommenden Newslettern.
Auf dem Bild sind Dagmar Tröster (Koordinierungsstelle Rund ums Alter der Stadt Paderborn) und Lara Stagge (Koordinierungsstelle für Quartiersarbeit der Stadt Paderborn) mit dem Schild zum Quartiersbüro Alanbrooke zu sehen.
Ausblick
09.09.2026 Stammtisch Quartier
17:30 Uhr im Stiftscafé Paderglück (Reumontstraße 32, 33102 Paderborn)
Veranstaltungen in den Quartieren
09.07.2026 17 bis 20 Uhr Quartierskonzert Kaukenberg (Spielplatz hinter der Anlaufstelle Unter dem Regenbogen)
12.09.2026 15 bis 18 Uhr Springbach-Höfe-Fest (Spielplatz am Edith-Ostendorf-Weg)
Am 17. April 2026 fand in der Volkshochschule Paderborn der Workshop „Schlagfertigkeit im Alltag“ mit der Kommunikationstrainerin Janine Brand statt. Die Veranstaltung wurde durch die AG Antidiskriminierung ermöglicht, die sich aus der Antidiskriminierungsstelle (ADA), der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB), Mitarbeitenden der Stadt Paderborn sowie Mitarbeitenden des Kreises Paderborn und Selbstvertreter*innen von Menschen mit Behinderung zusammensetzt. Die Teilnehmenden erhielten einen praxisnahen Einblick in Methoden und Techniken, um in herausfordernden Gesprächssituationen souverän, klar und selbstbewusst zu reagieren.
Auf dem Bild ist zu sehen, wie Janine Brandt den Teilnehmenden die Technik des bewussten Überhörens näherbringt. Im Hintergrund ist Janine Brandt in erklärender Pose vor ihrer Präsentation zu sehen. Im Vordergrund kann man drei Teilnehmerinnen sehen, die ihr aufmerksam zuhören.
Im Mittelpunkt des Schnupperkurses stand die Frage, wie sich auch in unerwarteten Momenten passende Antworten finden lassen. Anhand von Übungen und Beispielen aus dem Alltag wurden Strategien vermittelt, die dabei helfen können, schlagfertiger aufzutreten, die eigenen Grenzen klar zu kommunizieren und in Gesprächen sicherer zu wirken.
Besonders wertvoll war der hohe Praxisanteil: Die Teilnehmenden konnten verschiedene Techniken direkt ausprobieren und Erfahrungen austauschen. Dabei wurde deutlich, dass Schlagfertigkeit keine angeborene Fähigkeit ist, sondern durch Übung und bewusste Kommunikation gestärkt werden kann.
Die Veranstaltung bot zahlreiche Anregungen für den Alltag und zeigte auf, wie ein selbstbewusstes Auftreten zu mehr Sicherheit in beruflichen und privaten Situationen beitragen kann.
Auf dem Bild ist Janine Brandt zu sehen. Sie hält im Bild beispielhafte Beiträge der Gruppe von Teilnehmenden zur Methode der 2-Silben-Antwort auf einer Flipchart fest. Im Hintergrund ist die Präsentation ihres Vortrags zu sehen. Diese zeigt ein erstes Beispiel.
Vortrag „Recht auf Gleichbehandlung“
Am 5. Mai 2026 fand in den Räumen der Volkshochschule Paderborn der Vortrag „Recht auf Gleichbehandlung“ statt. Die Veranstaltung wurde durch die AG Antidiskriminierung ermöglicht, die sich aus der Antidiskriminierungsstelle (ADA), der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB), Mitarbeitenden der Stadt Paderborn sowie Mitarbeitenden des Kreises Paderborn und Selbstvertreter*innen von Menschen mit Behinderung zusammensetzt. Referent Matthias Zimoch von der ADA Servicestelle Antidiskriminierung Paderborn vermittelte den Teilnehmenden einen verständlichen Einblick in die rechtlichen Grundlagen des Gleichbehandlungsrechts.
Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Wer ist durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz geschützt? In welchen Lebensbereichen greift das Gesetz? Und welche Möglichkeiten haben Betroffene, wenn sie Diskriminierung erfahren?
Anhand von praxisnahen Beispielen wurden die gesetzlichen Regelungen anschaulich erläutert und ihre Bedeutung für den Alltag verdeutlicht. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen einzubringen. Der anschließende Austausch zeigte, wie wichtig Informationen über Rechte, Schutzmöglichkeiten und Anlaufstellen im Bereich Antidiskriminierung sind.
Auf dem Bild ist links Matthias Zimoch dabei zu sehen, wie er zu Beginn der Veranstaltung seine Präsentation einem Ausschnitt der Gruppe von Teilnehmenden vorstellt. Im Vordergrund sind drei Teilnehmende zu sehen und im Hintergrund die Präsentation.
Workshop „Stärke deine Resilienz“
Am 6. Juni fand in Kooperation mit der Volkshochschule Paderborn der Workshop „Stärke deine Resilienz“ mit Resilienzcoachin Dorthe Leschnikowski-Bordan statt. Die Veranstaltung wurde durch die AG Antidiskriminierung ermöglicht, die sich aus der Antidiskriminierungsstelle (ADA), der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB), Mitarbeitenden der Stadt Paderborn sowie Mitarbeitenden des Kreises Paderborn und Selbstvertreter*innen von Menschen mit Behinderung zusammensetzt.
Die Teilnehmenden setzten sich intensiv mit der Frage auseinander, wie sie ihre innere Widerstandskraft stärken und auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig bleiben können. In einer gelungenen Mischung aus fachlichen Impulsen, praktischen Übungen und persönlichem Austausch wurden verschiedene Strategien zum Umgang mit persönlichen Herausforderungen und eigenen Handlungsspielräumen vermittelt.
Besonders wertvoll war die Möglichkeit, die vorgestellten Methoden auszuprobieren und ihre Anwendbarkeit im Alltag zu reflektieren. Die offene und wertschätzende Atmosphäre ermöglichte einen lebendigen Austausch zwischen den Teilnehmenden. Viele nahmen Anregungen mit, um gelassener und gestärkter den Herausforderungen des Alltags zu begegnen.
Die positive Resonanz zur Veranstaltung zeigte, wie wichtig Resilienz für das persönliche Wohlbefinden und die gesellschaftliche Teilhabe ist. Viele der Teilnehmenden haben sich dafür ausgesprochen, dass im kommenden Jahr weiteren Menschen ermöglicht werden soll, eine solche Veranstaltung zu besuchen.
Auf dem Foto ist Frau Leschnikowski-Bordan zu sehen, wie sie den inhaltlichen Baustein „Optimismus stärken“ mit Beiträgen aus der Gruppe von Teilnehmenden an einer Flipchart aufarbeitet.
Auf dem Bild sieht man Teilnehmende des Resilienzworkshops im Seminarraum sitzen. Im Vordergrund veranschaulicht ein Resilienz-Modell zentrale, miteinander in Zusammenhang stehende Aspekte wie Optimismus, Akzeptanz und Lösungsorientierung.
Marsch anlässlich des europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
Am 9. Mai 2026 wurde die Innenstadt von Paderborn erneut zu einem starken Zeichen für Zusammenhalt, Teilhabe und gelebte Inklusion. Unter dem Motto „Teilhabe jetzt – einfach machen!“ versammelten sich mehr als 300 Menschen mit und ohne Behinderung, Angehörige, Unterstützer*innen sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft einzustehen. Bereits am Startpunkt des geplanten Marsches an der Herz-Jesu-Kirche, an dem auch ein facettenreicher Infostand stationiert war, war die besondere Atmosphäre spürbar: laut, bunt, emotional und gleichzeitig voller Hoffnung. Der Protestmarsch machte deutlich, dass Inklusion keine Randforderung ist, sondern ein grundlegendes gesellschaftliches Anliegen, das jeden betrifft.
Durch den gesamten Tag führte moderierend Annika Hogrebe von der Stiftung Bethel, die immer wieder den Gemeinschaftsgedanken in den Mittelpunkt stellte. Mit klaren Worten und viel Gefühl verband sie die einzelnen Programmpunkte miteinander und brachte die Stimmung des Tages auf den Punkt. Immer wieder wurde deutlich: Es geht nicht nur um Forderungen, sondern um Menschen, Geschichten und das Recht, Teil eines Ganzen zu sein.
Auch Bartholomäus Rymek, Leitung ATZ des SPI Paderborn e. V., betonte in seinem Beitrag die Bedeutung des gemeinsamen Engagements und der vielen eingegangenen Wünsche und Forderungen. Er machte deutlich, wie wichtig es sei, die Stimmen der Betroffenen sichtbar und hörbar zu machen. Die hohe Beteiligung und die vielen eingereichten Anliegen zeigten eindrucksvoll, wie groß der Wunsch nach echter gesellschaftlicher Teilhabe in allen Lebensbereichen wie u. a. Wohnen, Arbeit, Mobilität und Freizeit weiterhin ist.
Auch musikalische und kreative Beiträge prägten den Tag. Ein Höhepunkt war der Auftritt einer inklusiven Tanzgruppe, die mit ihrer Choreografie eindrucksvoll zeigte, wie selbstverständlich Vielfalt und Gemeinschaft zusammengehören. Für emotionale und mitreißende Momente sorgten mehrere musikalische Acts, die den Protestmarsch begleiteten und die Vielfalt der Veranstaltung widerspiegelten. Den Auftakt machte Life mit einem energiegeladenen Auftritt, der sofort für Stimmung sorgte und viele Menschen mitriss. Im weiteren Verlauf begeisterte Matthias Lüke das Publikum mit seiner Musik und emotionalen Bühnenpräsenz. Den kraftvollen Abschluss bildeten Michael Hogrebe gemeinsam mit einem eindrucksvollen Rap-Beitrag von Fusy.
Am Rathaus wurden die gesammelten Forderungen von Bürgerinnen und Bürgern öffentlich vorgetragen und symbolisch an die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Kramm übergeben. Über 300 Menschen erhoben dabei gemeinsam ihre Stimmen für mehr Barrierefreiheit, bessere Mobilität, echte Mitbestimmung und eine Gesellschaft, in der niemand ausgeschlossen wird.
Die Resonanz aus der Bürgerschaft war durchweg positiv. Viele Passantinnen und Passanten reagierten mit Zuspruch, Applaus und Interesse. Der Protestmarsch zeigte eindrucksvoll, wie viel Mut, Engagement und Zusammenhalt in der Region vorhanden sind. Am Ende blieb vorrangig eine Botschaft: Wir wollen eine inklusive Gesellschaft sein – und Teil eines Ganzen. Denn Inklusion ist kein Trend, es ist ein Menschenrecht.
Das Bild zeigt im Vordergrund einen Tisch mit Infomaterialien und Sonja Bockhof von der EUTB, die Teil des Teams war, das den Infotisch betreut hat. Im Hintergrund ist ein Pavillon mit der Aufschrift Teilhabe zu sehen, unter dem Mitmach-Angebote zum Nachempfinden von Einschränkungen Interessierten angeboten wurden.
Auf dem Bild ist Frau Kramm (stellvertretende Bürgermeisterin) bei ihrer Ansprache an die Menschen zu sehen. Sie ist dabei inmitten von Menschen. Quelle: Bartholomäus Rymek | Leitung ATZ Arbeitstrainingszentrum
Auf dem Bild ist die Menschenmenge auf dem Platz vor dem Rathaus zu sehen, die in ihrer Mitte kreisförmig Platz für die Musiker, die Vortragenden der Forderungen und die Forderungsübergabe an die stellvertretende Bürgermeisterin gelassen hat.
Energie für Inklusion
Mit seinem inklusiven Stadtspaziergang durch Paderborn hat das Ehrenamtsprojekt Broadwood am 30.05.26 den Auftakt für die neue Instagram-Seite für Menschen mit Handicap „Energie für Inklusion“ gebildet. Ziel der neuen Instagram-Seite ist es laut der ehrenamtlichen Leitung Sabine Höwelkröger, positive Beispiele für die Barrierefreiheit und Inklusion in Paderborn sichtbar zu machen. Man möchte Orientierung und Vernetzung schaffen sowie die Vorstellung inklusiver Orte in einfacher Sprache, mit Untertiteln und Bildbeschreibungen für alle zugänglich gestalten.
Veröffentlicht werden sollen Informationen zu barrierefreien Angeboten, Veranstaltungen, Gebäuden und Aktivitäten. So sollen Teilhabechancen verbessert und Anbieter aus Tourismus, Gastronomie und Freizeit für das Thema sensibilisiert werden. Broadwood möchte jungen Menschen mit Handicap durch gemeinsame Freizeiterlebnisse Freude schenken und ihr Selbstbewusstsein stärken.
Das Projekt „Energie für Inklusion“ wurde Ende 2025 als Leuchtturmprojekt des Wettbewerbs „Ideen werden Wirklichkeit – 100 Förderpakete für Vereine in der Region!“ von Westfalen Weser ausgezeichnet und setzt ein starkes Zeichen für Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe. Die neue Instagram-Seite „energiefuerinklusion“ wird bis Ende des Jahres von Hanane El Alloui in einfacher Sprache betreut. Interessierte können ihre positiven Erfahrungen und Hinweise zu inklusiven Angeboten an inklusion.pb@outlook.de schicken. Geplant sind außerdem weitere Kooperationen mit Vereinen und Beratungsstellen, um das Thema Inklusion in der Region weiter zu stärken. Schirmherr des Projekts ist Landrat Christoph Rüther.
Auf dem Bild ist die 15-köpfige Gruppe zu sehen, die den inklusiven Stadtspaziergang durchgeführt hat. Die Gruppe steht vor der Tourist Information in Paderborn. In der Mitte des Bildes ist zu sehen, wie neben Frau Höwelkröger die projektbezogene Auszeichnung und Förderplakette von Westfalen Weser präsentiert wird. Quelle: Broadwood
Barrierefreiheit und Orientierung im Stadtbusverkehr
Am 29. Mai und 2. Juni 2026 fanden in Kooperation mit dem PaderSprinter zwei praxisorientierte Veranstaltungen zum Thema „Barrierefreiheit und Orientierung im Stadtbusverkehr“ statt. Die Termine richteten sich primär an die Mitglieder der Handlungsfeldgruppe „Bauen, Wohnen, Mobilität und Digitales“ des Inklusionsprozesses der Stadt Paderborn sowie ferner auch an weitere Interessierte Selbstvertreter*innen von Menschen mit Behinderung. Bei beiden Terminen konnten verschiedene Beeinträchtigungen inhaltlich berücksichtigt werden.
Nach einer Einführung auf dem Betriebshof des PaderSprinters erhielten die Teilnehmenden die Gelegenheit, verschiedene Aspekte der Barrierefreiheit direkt an einem Gelenkbus kennenzulernen. Dabei wurden unter anderem der Ein- und Ausstieg mit und ohne Hilfsmittel, die Nutzung der Rampe, Sicherungsmöglichkeiten im Fahrzeug sowie optische, akustische und taktile Orientierungshilfen vorgestellt und erprobt. Auch Besonderheiten moderner Elektrobusse wurden thematisiert.
Im Anschluss führte eine gemeinsame Busfahrt zum Westerntor. Während der Fahrt standen Fahrgastinformationen wie akustische Ansagen und digitale Anzeigen im Mittelpunkt. Vor Ort erkundeten die Teilnehmenden die Bussteige und setzten sich mit Orientierungsmöglichkeiten, Leitelementen, Fahrgastinformationen und Umsteigesituationen auseinander. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine verständliche und barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Nahverkehrs für eine selbstständige Mobilität ist.
Der direkte Austausch zwischen den Teilnehmenden und den Mitarbeitenden des PaderSprinters bot Raum für Fragen, Anregungen und Erfahrungsberichte aus der Praxis. Die Veranstaltungen machten deutlich, dass Barrierefreiheit viele unterschiedliche Bedürfnisse umfasst und nur durch einen kontinuierlichen Dialog weiterentwickelt werden kann. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in die weitere Arbeit der Handlungsfeldgruppe einfließen und dazu beitragen, den öffentlichen Nahverkehr in Paderborn für alle Menschen noch zugänglicher zu gestalten. Im Zuge dessen sind die Teilnehmenden dazu angehalten worden, ihr erworbenes Wissen möglichst breit in ihre Netzwerke und unter ihren Kontakten sowie darüber hinaus zu streuen.
Auf dem Bild ist ein in den Bus einfahrender Rollstuhlfahrer zu sehen. Er nutzt die Rampe.
Auf dem Bild ist rechts Herr Wolff vom PaderSprinter zu sehen, wie er mit einigen Teilnehmenden die ZOH begeht. Links im Bild ist ein Herr mit Langstock neben anderen Teilnehmenden zu sehen, wie er das Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen nutzt.
Ankündigungen
Fußverkehr im Fokus: Stadt lädt Bürgerschaft zum Auftaktworkshop am 7. Juli ein
Wie können die Bedingungen für den Fußverkehr in der Paderborner Innenstadt weiter verbessert werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich in den kommenden Monaten der Fußverkehrs-Check. Die Stadt Paderborn wurde hierfür in diesem Jahr vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen als eine von zwölf Kommunen ausgewählt. Die Stadt lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, sich aktiv in den Prozess einzubringen.
Den Auftakt bildet ein öffentlicher Workshop am Dienstag, 7. Juli 2026, von 18 bis 20 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich. Es kann der rollstuhlgerechte Hintereingang des Rathauses genutzt werden. Für hörgeschädigte Personen steht eine Induktionsschleife zur Verfügung. Gemeinsam sollen dort die Schwerpunkte des Projekts diskutiert und die Routen für die anschließenden Begehungen festgelegt werden. Eigene Hinweise, Erfahrungen und Orte mit besonderem Handlungsbedarf können dabei ausdrücklich eingebracht werden.
Im Mittelpunkt des Fußverkehr-Checks steht die Paderborner Innenstadt. Als einer der wichtigsten Aufenthalts- und Bewegungsräume der Stadt wird sie täglich von zahlreichen Menschen zu Fuß genutzt. Betrachtet werden unter anderem die Themen Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität, die Verfügbarkeit attraktiver Flächen für den Fußverkehr sowie die sichere und komfortable Führung von Fußwegen.
Am 07. und 17. September folgen zwei öffentliche Begehungen der gemeinsam festgelegten Routen. Diese beginnen jeweils ab 18:00 Uhr. Treffpunkt der ersten Begehung ist der Vorplatz der Herz-Jesu-Kirche in der Riemekestraße 1A. Treffpunkt der zweiten Begehung ist beim Westerntor, Steig A1. Die Ergebnisse werden anschließend ausgewertet und am 8. Oktober 2026 von 18 bis 20 Uhrim großen Sitzungssaal des Rathauses in einem Abschlussworkshop vorgestellt und diskutiert.
Die Teilnahme am Auftakt- und Abschlussworkshop ist ohne Anmeldung möglich. Für die Begehungen wird aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung per E-Mail an fvc@paderborn.de gebeten. Weitere Informationen zum Ablauf, zu den geplanten Routen sowie zu allen Terminen finden Interessierte auf der Website der Stadt Paderborn unter folgendem Link: www.paderborn.de/wohnen-soziales/mobilitaet/fussverkehrs-check.php.
Die Paderwichtel
Die Initiative Paderwichtel lädt zu einem barrierearmen Freizeitangebot für Kinder, Familien und Interessierte ein, um Paderborn auf eine besondere und vor allem spielerische Weise zu entdecken. Es richtet sich hauptsächlich an Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren und eignet sich als Aktivität für kleine Gruppen.
Auf einem Erlebnis-Spaziergang gibt es geheimnisvolle Wichtelräume zu entdecken, die an verschiedenen Orten in der Stadt versteckt sind. Mit der Wegekarte kann man sich selbstständig auf die Spur der Paderwichtel begeben und die Stadt aus einer neuen, spannenden Perspektive erleben.
Der Spaziergang ist so konzipiert, dass er sich unter anderem für Familien mit Kinderwagen, kleine Personen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen eignet. Dabei wurde auch an Behindertenparkplätze und barrierearme WCs entlang der Route gedacht. Zudem spielt es keine Rolle, wann der Spaziergang gemacht wird: Alle Wichtelräume befinden sich in den Räumlichkeiten der Projekt-Unterstützer*innen, sind jedoch jederzeit von außen sichtbar.
Das Ziel der Initiative ist es, dass alle Menschen gemeinsam mit Freude Paderborn entdecken können. Sie sind sich bewusst, dass sie noch keine vollständige Barrierefreiheit bieten können, arbeiten jedoch kontinuierlich daran, dies zu verbessern. Insofern ist man offen für Rückmeldungen, wie dies gelingen kann.
Und so funktioniert das Paderwichtel-Angebot:
Wegekarte herunterladen Auf der Website die Wegekarte herunterladen. Sie zeigt die Route zu allen versteckten Wichtelräumen in Paderborn.
Spaziergang starten Karte nehmen und auf den Weg machen! Jeder Wichtelraum ist an einem anderen spannenden Ort in der Stadt versteckt – und das Beste: Man kann jederzeit losziehen!
Wichtelräume entdecken Jeder Raum ist von außen sichtbar und enthält eine kleine Überraschung, die eine besondere Verbindung zu Paderborn zeigt. Durch das Scannen der QR-Codes vor Ort erfährt man noch mehr über den jeweiligen Wichtelraum und seine Verknüpfung mit Paderborn.
Spaß haben und weitersagen Paderborn spielerisch erleben und die Wichtelräume zusammen mit Freunden und Familie oder auch ganz für sich entdecken!
Auch die Abteilung Soziale Teilhabe der Stadt Paderborn unterstützt die Paderwichtel und freut sich auf Entdecker*innen bei ihrem Projektbüro. Nähere Informationen sind unter folgendem Link zu finden: Paderwichtel | Paderborn
Trauer bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen
Trauer gehört zum Leben – auch für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Doch wie zeigt sie sich? Wie können wir, die Begleitenden, sie erkennen und verstehen? Und wie gestalten wir Begleitung so, dass sie Betroffene stärkt, anstatt ihre Bedürfnisse unbeabsichtigt zu übergehen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Seminar der Bildungsstätte Einschlingen am 20.07.26 (Ersatztermin für den 05.05.26). Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende der Eingliederungshilfe, Pflege- und pädagogische Fachkräfte sowie alle, die Betroffene in Krisen begleiten.
Es vermittelt Basiswissen zu Trauer und lädt zur Reflexion eigener Erfahrungen und Haltungen im Umgang mit Sterben, Tod und Verlust ein. Man lernt die vielfältigen Facetten von Trauer kennen: Trauer als individuelle, lebenslange sowie ganzheitliche Erfahrung und setzt sich mit besonderen Herausforderungen auseinander: missverstandene Reaktionen, abgesprochene Trauerfähigkeit oder verzögerte Trauer. Auch das Todesverständnis in Abhängigkeit von kognitiver und emotionaler Entwicklung sowie biografische Aspekte werden praxisnah beleuchtet.
Ein Schwerpunkt ist eine niedrigschwellige, alltagstaugliche Methode zur individuellen Trauerbegleitung: „Integrative Trauerarbeit – das Vier-Schlüsselkonzept zur individuellen Begleitung“. Anhand von Beispielen entwickelt man konkrete Handlungsmöglichkeiten für das eigene Arbeitsfeld. Auch die Kommunikation mit Angehörigen thematisiert: Wie gelingt ein empathischer, wertschätzender Dialog, auch in konflikthaften Situationen?
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen! Seien Sie dabei, wenn sich Freundinnen und Freunde der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen.
Es handelt sich um ein Kooperationsangebot der vhs.wissen live mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle.
Dr. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Frederike Harms ist wissenschaftliche Volontärin ebendort, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung.
Veranstaltung 3 der Reihe „Kunst im Ohr“ findet am 23.09.26 von 19:30-21:00 Uhr online statt. Diesmal widmet man sich zwei Frauenfiguren von Edgar Degas (1834–1917). Es werden das Gemälde „Die Büglerin“, um 1869, aus der Neuen Pinakothek in München mit der Pastellzeichnung „Vor dem Spiegel“, um 1889, aus der Hamburger Kunsthalle verglichen. In beiden Kunstwerken geht es um Arbeit, einmal um Lohnarbeit und ein anderes Mal um Körper- bzw. Schönheitsarbeit. Damit eröffnen die Bilder unterschiedliche soziale Räume und Zuschreibungen.
Veranstaltung 4 der Reihe „Kunst im Ohr“ findet am 25.11.26 von 19:30-21:00 Uhr online statt. In Hamburg gibt es nicht nur einen Leibl-Weg, nein, dort befindet sich auch eines der bekanntesten Gemälde Wilhelm Leibls (1844 - 1900): „Drei Frauen in der Kirche“ von 1878/82. Ein Bild, das zugleich mehrere Stadien der Andacht und verschiedene Lebensalter zeigt. Die Neue Pinakothek in München wiederum besitzt „In der Bauernstube“ von 1890. In beiden Bildern geht es um die realistische Darstellung von Menschen aus der ländlichen Region in Oberbayern, in die sich Leibl ab 1873 zurückgezogen hatte. Alle Personen tragen (Sonntags-)Tracht. Das bietet Raum sich zu fragen, inwiefern diese Motive Stoff für gesellschaftliche, genauer gesagt regionale Normen, Identitäten und Zugehörigkeiten liefern.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist ab sofort über die vhs Paderborn möglich.
Terminhinweise zu Führungen für Blinde und Sehbehinderte sowie Führungen in Gebärdensprache im Jahr 2026
Fr., 03.07.26, 16:00 Uhr, Ort: Tourist Information
Rundgang in Gebärdensprache zum Thema: Paderborner Stadtmauer
Diese Führung wird simultan in Gebärdensprache übersetzt und richtet sich speziell an gehörlose Menschen.
Diesmal geht es um die Stadtmauer, die 2024 als Denkmal ausgewiesen wurde. Warum wurde sie gebaut, was war früher ihre Funktion und welche Teile sind bis heute erhalten?
Die Führung ist kostenfrei. Anmeldung bei der Tourist Info.
Rundgang in Gebärdensprache zum Thema: Der Ostfriedhof
Diese Führung wird simultan in Gebärdensprache übersetzt und richtet sich speziell an gehörlose Menschen.
Der Ostfriedhof hat seine historische und kulturelle Bedeutung als zentraler Ort der Erinnerungskultur. An historischen Grabmälern spiegelt sich ein Stück der Paderborner Stadtgeschichte wider.
Lassen Sie sich auf eine Zeitreise zu vielen kleinen Geschichten mitnehmen.
Die Führung ist kostenfrei. Anmeldung bitte bis zum 26.08.26 bei der Tourist Info.
Fr., 11.09.26, 15:00 Uhr Ort: Tourist Information
Paderborn mit Gefühl – Stadtführung für Blinde und Sehbehinderte zum Thema: Alles in Butter oder unter aller Kanone?
Diese Führung ist auf die besonderen Bedürfnisse blinder und sehbehinderter Menschen ausgerichtet.
Lassen Sie sich auf diesem Rundgang durch Paderborn überraschen, welche interessanten und teilweise kuriosen Geschichten hinter heute noch gebräuchlichen Sprichwörtern und Redewendungen stecken!
Die Führung ist kostenfrei. Anmeldung bitte bis zum 08.09.26 bei der Tourist Info.
Kontakt Tourist Information Paderborn: Königsplatz 10 33098 Paderborn Tel.: 05251 88-12980 Mail: tourist-info@paderborn.de
Koordinierungsstelle für Integration / Geschäftsstelle des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI)
Für das zweite Quartal war eine Bildungsfahrt für die Mitglieder des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration nach Bremerhaven zum Deutschen Auswandererhaus geplant, die aufgrund der angespannten finanziellen Situation der Stadt in diesem Jahr ausfallen musste.
Auch die für Juni geplante Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration wurde aufgrund einer nicht ausreichenden Anzahl an Tagesordnungspunkten abgesagt.
Am 20.05.2026 fand der regelmäßige MSO-Stammtisch (Stammtisch der Migrantenselbstorganisationen) statt. Der MSO-Stammtisch wurde im Jahr 2022 von der Koordinierungsstelle für Integration initiiert und bietet seitdem Vertreterinnen und Vertretern von Migrantenselbstorganisationen (MSO) in Paderborn eine regelmäßige Plattform für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit.
Ziel des Stammtisches ist es, einen direkten und niedrigschwelligen Austausch zwischen den MSO und der Stadtverwaltung zu ermöglichen. Aktuelle Themen aus der Verwaltung werden vorgestellt, die Perspektiven und Meinungen der Vereine werden aufgenommen und anschließend wieder in die entsprechenden Prozesse eingebracht. Gleichzeitig können die Vereine eigene Anliegen, Ideen und Themen einbringen, neue Kooperationen entwickeln und gemeinsame Projekte planen.
Der Stammtisch trifft sich viermal im Jahr. Bei Interesse an einer Teilnahme können Sie gerne die Koordinierungsstelle kontaktieren: integrationsbuero@paderborn.de oder 05251 88-119979.
Beim Treffen am 20.05.2026 stand ein Informationsabend zum Thema „Vergabe von Zuschüssen zur Förderung der Arbeit von Migrantenselbstorganisationen“ im Mittelpunkt. Dazu waren nicht nur die Teilnehmenden des MSO-Stammtisches, sondern alle interessierten Vereine aus Paderborn eingeladen.
Die Teilnehmenden erhielten Informationen zu den aktuellen Fördermöglichkeiten, den Voraussetzungen sowie zum neuen digitalen Verfahren der Antragstellung. Neben der Möglichkeit, die Präsentation kennenzulernen, konnten die Vereine ihre Fragen stellen und miteinander ins Gespräch kommen.
Die aktualisierte Richtlinie zur Vergabe von Zuschüssen zur Förderung der Arbeit von Migrantenselbstorganisationen steht hier als DOWNLOAD bereit.
Neue Publikationen im Bereich Chancengerechtigkeit und Integration
In diesem Quartal sind neue Informationsmaterialien entstanden, die über den neu gebildeten Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration sowie dessen Arbeit informieren.
Dazu gehören ein Flyer zum neu gebildeten Gremium sowie eine Broschüre, die die Aufgaben und Arbeitsbereiche des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration vorstellt.
Beide Materialien wurden in einfacher Sprache erstellt, damit die Informationen möglichst vielen Menschen zugänglich sind. Bei Bedarf können die Publikationen auch in Papierform über die Geschäftsstelle des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration angefragt werden.
3. Juli 2026 – Themenabend: Ukraine Der Themenabend, der im Rahmen des Internationalen Festes der Begegnung stattfindet, widmet sich thematisch dem Land Ukraine. Der Verein Ukrainisch-Deutsche Freundschaft e. V. präsentiert ab 19 Uhr in der Kulturwerkstatt das Land und seine Traditionen mit Speisen, Tanz, Musik und vielem mehr. Der Eintritt kostet 20 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Kinder ab 12 Jahren. Eintrittskarten können ab sofort im Vorverkauf beim Paderborner Ticket-Center, Königsplatz 10, 33098 Paderborn, und an der Abendkasse (solange der Vorrat reicht) erworben werden.
5. Juli 2026 – Internationales Fest der Begegnung Das Internationale Fest der Begegnung findet zum 29. Mal im Schlosspark von Schloß Neuhaus statt. Von 12 bis 19 Uhr haben Besuchende die Möglichkeit, sich an kulturellen und kulinarischen Traditionen verschiedener Länder zu erfreuen. An 15 Infoständen geben Ehrenamtliche Auskünfte über das vielfältige Angebot der Paderborner Kulturvereine. Gleichzeitig laden Vereine in acht Essenszelten dazu ein, die Köstlichkeiten verschiedener Kulturen zu probieren. Auf der Bühne vor dem Brunnentheater präsentieren die teilnehmenden Vereine traditionellen Tanz und Gesang aus ihren Heimatländern. Beim Abschlusskonzert um 17 Uhr nimmt der israelische Musiker Oded Kafri mit seiner „Drum The World“-Show die Zuschauerinnen und Zuschauer auf eine musikalische Reise um die Welt. Die Show steckt voller Rhythmus und Energie und zieht das Publikum in ihren Bann.
6. September 2026 – Internationales Spielfest auf den Paderwiesen Das Internationale Spielfest gehört seit vielen Jahren zu einer schönen Tradition in Paderborn und ermöglicht Kindern, Familien und Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen. Mit zahlreichen Spiel- und Mitmachaktionen für Groß und Klein, kulinarischen Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern sowie einem vielfältigen kulturellen Programm lädt das Fest zum Begegnen, Austauschen und gemeinsamen Feiern ein.
8. September 2026 – Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration Die nächste Sitzung des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration findet um 17:00 Uhr im Historischen Rathaus statt.
25. September 2026 – Integrationskonferenz zum Thema „Junge Stimmen. Starke Zukunft. – Chancengerechtigkeit gemeinsam gestalten.“ Am 25. September 2026 findet die Integrationskonferenz zum Thema „Junge Stimmen. Starke Zukunft. – Chancengerechtigkeit gemeinsam gestalten.“ statt. Die Konferenz bietet Raum für Austausch, Information und Vernetzung rund um aktuelle Fragen der Integration und des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Der offizielle Teil der Konferenz beginnt um 14:00 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Die Integrationskonferenz findet im Berufskolleg Schloss Neuhaus statt.
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